Häufige Fragen zur Online-Kunsttherapie
Kunsttherapie ist eine therapeutische Methode, bei der kreative Prozesse genutzt werden, um Gefühle, innere Zustände und Erfahrungen sichtbar und erfahrbar zu machen. Es geht nicht um künstlerisches Können, sondern um Ausdruck, Wahrnehmung und emotionale Regulation.
Ja. Die therapeutische Wirkung entsteht nicht durch den gemeinsamen Raum, sondern durch den kreativen Prozess und die begleitete Wahrnehmung. Online-Sitzungen ermöglichen einen geschützten Rahmen, in dem du in deiner eigenen Umgebung arbeiten kannst.
Nein. Kunsttherapie hat nichts mit Kunstunterricht zu tun. Es gibt kein „richtig“ oder „schön“. Materialien werden als Ausdrucksmittel genutzt, nicht zur Bewertung.
Online-Kunsttherapie kann unterstützend wirken bei:
innerer Unruhe und Überforderung
emotionaler Erschöpfung
Stress und Nervensystem-Überlastung
Lebensübergängen oder Krisen
Schwierigkeiten, Gefühle in Worte zu fassen
Wir treffen uns per Video-Call. Nach einem kurzen Gespräch folgt eine kreative Phase mit einfachen Materialien, die du zu Hause hast. Anschließend reflektieren wir gemeinsam deine Erfahrungen und Wahrnehmungen.
Oft reichen einfache Dinge wie Papier, Stifte oder Farben. Du erhältst vorab Hinweise, sodass keine speziellen künstlerischen Materialien notwendig sind.
Beides ergänzt sich. Gespräche helfen beim Einordnen, während der kreative Prozess Zugang zu Erfahrungen ermöglicht, die über Worte hinausgehen.
Kunsttherapie ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung bei akuten Krisen oder schweren psychischen Erkrankungen. In solchen Fällen ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung wichtig.
Während Entspannung oft versucht, Symptome zu beruhigen, arbeitet Kunsttherapie erfahrungsorientiert. Sie unterstützt das Nervensystem dabei, Regulation über Wahrnehmung und Ausdruck zu entwickeln – nicht über Kontrolle oder Leistung.
Ein erstes Kennenlerngespräch hilft dir zu spüren, ob die Arbeitsweise sich stimmig anfühlt und ob du dich im Prozess wohlfühlst.